COP27: Was Sie über die UN-Klimakonferenz wissen müssen

Die diesjährige UN-Klimakonferenz findet in Sharm el-Sheikh statt, vor dem Hintergrund extremer Wetterereignisse weltweit, einer Energiekrise, die durch den Krieg in der Ukraine weiter angetrieben wird, und wissenschaftlicher Daten, die bekräftigen, dass die Welt nicht genug tut, um Kohlenstoffemissionen zu bekämpfen und die Zukunft unseres Planeten zu schützen.

Minderung: Wie reduzieren Länder ihre Treibhausgasemissionen?

Klimaschutz kann bedeuten, neue Technologien und erneuerbare Energiequellen zu nutzen, ältere Geräte energieeffizienter zu machen oder Managementmethoden oder Verbraucherverhalten zu ändern.

Von den Ländern wird erwartet, dass sie zeigen, wie sie den Klimapakt von Glasgow umsetzen, ihre Klimapläne überprüfen und ein Arbeitsprogramm zur Eindämmung des Klimawandels erstellen wollen.

Anpassung: Wie werden sich die Länder anpassen und anderen helfen, dasselbe zu tun?

Der Klimawandel ist da und die Länder müssen sich an die Folgen anpassen, damit sie ihre Bürger schützen können. Je nach Standort besteht die Gefahr von mehr Bränden oder Überschwemmungen, Dürreperioden, heißeren oder kälteren Tagen oder eines Anstiegs des Meeresspiegels.

Im vergangenen Jahr haben sich die Industrieländer darauf geeinigt, die Finanzierung für Gegenmaßnahmen mindestens zu verdoppeln. Viele Interessengruppen fordern noch mehr Mittel für die Anpassung, damit sie den Beträgen entsprechen, die jetzt für die Eindämmung des Klimawandels ausgegeben werden, wie im Pariser Abkommen festgelegt. Dies ist definitiv ein wichtiges Gesprächsthema in Sharm el-Sheikh.

Worum geht es bei dem Thema "Verluste und Schäden", von dem wir so viel hören?

Der Klimawandel verursacht durch extreme Wetterereignisse wie tropische Wirbelstürme, Wüstenbildung und den Anstieg des Meeresspiegels kostspielige Schäden für Länder.

Da die Verschärfung dieser "Naturkatastrophen" durch den Anstieg der Treibhausgasemissionen verursacht wird, die vor allem aus reichen Industrieländern stammen, argumentieren die oft am stärksten betroffen Entwicklungsländer, dass sie eine Entschädigung erhalten sollten. Deshalb gibt es Diskussionen über die Einrichtung eines "Verlust- und Schadensfonds", aber es gibt noch keine konkreten Ergebnisse.

Rund 30.000 Menschen nehmen an der Konferenz teil, um Regierungen, Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und zivilgesellschaftliche Gruppen zu vertreten. Die Konferenz findet vom 6. bis 18. November in Sharm El-Sheikh, Ägypten, statt.

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