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UNIS/SGSM/1610
18. August 2026
Am Welttag der humanitären Hilfe würdigen wir die engagierten Einsatzkräfte, die Millionen von Menschen in Not lebensrettende Hilfe leisten.
Wir sehen uns zudem mit einer erschreckenden Wahrheit konfrontiert:
Anderen zu helfen ist heute gefährlicher denn je.
In den letzten drei Jahren wurden mehr als tausend humanitäre Helferinnen und Helfer getötet.
Die meisten davon waren Ortskräfte, die sich in ihren eigenen Gemeinschaften engagierten.
Unzählige andere sind nur knapp dem Tod entkommen, nachdem sie beschossen, mit Granaten angegriffen, bombardiert, entführt oder vergewaltigt worden sind.
Schulen und Krankenhäuser geraten unter Beschuss.
Und neue Kriegswaffen – darunter bewaffnete Drohnen – bergen neue Risiken.
Gleichzeitig untergräbt Desinformation das Vertrauen.
Die Mittel für humanitäre Hilfe werden gekürzt.
Der Zugang für humanitäre Hilfe wird eingeschränkt.
Hilfskonvois werden blockiert.
Hilfskräfte werden bedroht, festgenommen und inhaftiert.
Und Menschen in großer Not werden ohne Unterstützung zurückgelassen.
Angriffe auf humanitäres Personal sind rechtswidrig.
Und die Folgen sind verheerend.
Für Familien, die ums Überleben kämpfen.
Kinder, die auf Essen warten.
Menschen, die medizinische Notversorgung benötigen.
Und noch so viele mehr.
Die Welt ist Verpflichtungen eingegangen.
Nun muss sie handeln:
und die Regeln für Kriegsführung beachten,
für sicheren Zugang sorgen,
die Tatverantwortlichen zur Rechenschaft ziehen
und ausreichende Mittel bereitstellen.
Humanitäre Hilfskräfte stehen Menschen in Not zur Seite.
Wir müssen ihnen zur Seite stehen.
Wir müssen für die Menschheit handeln – und zwar jetzt.
* *** *
"Es ist an der Zeit, der Spaltung den Dialog vorzuziehen, Konfrontation mit Diplomatie zu begegnen und statt Zerstörung Abrüstung anzustreben. Die Staaten, die Kernwaffen besitzen, müssen ihren Abrüstungsverpflichtungen nachkommen und sich zur vollständigen Beseitigung der Kernwaffen verpflichten." — António Guterres
"Lassen wir uns am heutigen Internationalen Friedenstag alle von dem Mut derjenigen inspirieren, die in unseren Stadtvierteln, in unseren Schulen und in unseren Gemeinschaften für Frieden eintreten." — António Guterres
"Am heutigen Internationalen Tag für die Erhaltung der Ozonschicht fordere ich alle Länder dringend auf, die Änderung von Kigali zu ratifizieren und umzusetzen, den Umstieg auf nachhaltige Kühlung zu beschleunigen und damit die Menschen und unsere Erde zu schützen." — António Guterres
"Demokratie bedeutet mehr als nur Wahlen. Sie bedeutet, sich tagtäglich dafür einzusetzen, dass die Menschenrechte, die Rechtsstaatlichkeit und die konstruktive Teilhabe aller Menschen am zivilgesellschaftlichen und politischen Leben gewährleistet sind." — António Guterres