Presseaussendungen

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UNIS/SGSM/1007
15. April 2020

Erklärung vom UNO-Generalsekretär zur Weltgesundheitsorganisation

New York, 14. April 2020

Wie ich bereits am 8. April sagte: "Die COVID-19-Pandemie ist eine der gefährlichsten Herausforderungen, denen diese Welt zu unseren Lebzeiten gegenübersteht. Sie ist vor allem eine menschliche Krise mit schwerwiegenden gesundheitlichen und sozioökonomischen Konsequenzen.

Die Weltgesundheitsorganisation, mit ihren Tausenden Mitarbeitern, steht an vorderster Front und unterstützt die Mitgliedstaaten und ihre Gesellschaften, besonders die schwächsten unter ihnen, mit Beratung, Training, Ausrüstung und konkreten lebensrettenden Diensten im Kampf gegen das Virus.

Meiner Überzeugung nach muss die Weltgesundheitsorganisation unterstützt werden, da es für die Bemühungen der Welt absolut wichtig ist, diesen Kampf gegen COVID-19 zu gewinnen.

Dieses Virus ist zu unseren Lebzeiten beispiellos und erfordert eine beispiellose Antwort. Offensichtlich ist es unter solchen Bedingungen möglich, dass die selben Fakten verschiedene Auslegungen bei verschiedenen Einheiten haben. Wenn sich bei dieser Epidemie das Blatt gewendet hat, muss eine Zeit kommen, um zurückzublicken und zu verstehen, wie diese Krankheit ausbrach und wie sie sich so schnell so verheerend über den Globus ausbreiten konnte, und wie alle, die darin involviert waren, auf diese Krise reagiert haben. Die daraus gezogenen Lehren werden wesentlich sein, um ähnlichen Herausforderungen in Zukunft effektiv zu begegnen.

Aber jetzt ist nicht die Zeit dafür."

Nachdem jetzt nicht die Zeit dafür ist, ist auch nicht die Zeit, um die Ressourcen für die Aktivitäten der Weltgesundheitsorganisation oder irgendeiner anderen humanitären Organisation im Kampf gegen das Virus zu verringern.

Wie ich bereits gesagt habe, ist jetzt die Zeit für Einheit und für die internationale Gemeinschaft in Solidarität zusammenzuarbeiten, um das Virus und seine erschütternden Konsequenzen zu stoppen.

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