Presseaussendungen

Zur Information - kein offizielles Dokument

UNIS/SGSM/1132
14. Mai 2021

Der Generalsekretär

Botschaft zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie

17. Mai 2021

Lesbische, schwule, bisexuelle, Transgender-, intersexuelle und queere Personen (LSBTIQ+) sind auf der ganzen Welt Diskriminierung ausgesetzt - einfach nur weil sie sind, wer sie sind.  Die COVID-19-Pandemie hat diese Situation noch verschlimmert. 

Die Vereinten Nationen dokumentieren seit Beginn der Pandemie, dass Diskriminierung, Gewalt, Hassrede, soziale und wirtschaftliche Ausgrenzung und Stigmatisierung gegenüber LSBTIQ+-Personen zunehmen und ihnen der Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Beschäftigung und Grundversorgungsleistungen erschwert wird.  Wir sehen zudem beunruhigende Bestrebungen, den rechtlichen und sozialen Schutz ihrer grundlegenden Menschenrechte zurückzufahren.

Durch Gewährleistung gleicher Rechte für alle die Ungleichheit zu bekämpfen und niemanden zurückzulassen ist eine tragende Säule der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.  In unserem Bemühen, gestärkt aus der Pandemie hervorzugehen, müssen wir konkrete Schritte unternehmen, um diskriminierende Gesetze aufzuheben, Gewalt und Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechtsmerkmalen entgegenzuwirken und die tieferen Ursachen dieser Ungerechtigkeiten zu bekämpfen.

Die Vereinten Nationen stehen für die Würde und Rechte aller Menschen, einschließlich LSBTIQ+-Personen.  Arbeiten wir gemeinsam auf eine Welt hin, die alle einschließt und in der jeder Mensch - egal, wer er ist, wo er lebt und wen er liebt - frei und gleich an Würde und Rechten leben kann.

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