Presseaussendungen

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UNIS/SGSM/216
17. September 2010

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon:

"Helfen Sie uns, für Frieden und Wohlstand auf der ganzen Welt zu kämpfen"

Erklärung zum Internationalen Friedenstag,
21. September 2010

WIEN, 21. September (UNO-Informationsdienst) - Heute feiern wir den Internationalen Friedenstag - ein Tag, der dem Waffenstillstand und dem Gewaltverzicht gewidmet ist. Friede ist wertvoll, er muss genährt, aufrechterhalten und verteidigt werden.

Darum läute ich alljährlich am Internationalen Friedenstag die Friedensglocke im Hauptquartier der Vereinten Nationen. Und deshalb arbeite ich täglich für den Frieden. Ich vermittle zwischen Widersachern und schlage bei Gefahren Alarm - bei offensichtlichen ebenso wie bei verborgenen. Ich setze mich für Toleranz, Gerechtigkeit und Menschenrechte ein und werbe für Harmonie zwischen Ländern und Völkern.

Der diesjährige Friedenstag ist besonders den jungen Menschen gewidmet. Erst vor kurzem hat das Internationale Jahr der Jugend begonnen, dessen Leitgedanke von Dialog und gegenseitigem Verständnis den Kern von Frieden darstellt.

Junge Menschen leben ganz selbstverständlich in einer Welt voller Vielfalt und fühlen sich wohl in der global vernetzten Welt. Sie sind aber auch anfällig für die Kräfte des Extremismus. Darum fordere ich alle Regierungen und all unsere Partner auf: Lasst uns mehr für die jungen Menschen tun. Geben wir ihnen eine Welt des Friedens und der Toleranz.

Ich sage auch zu allen jungen Menschen: Arbeitet mit uns für den Frieden. Ihr seid ungeduldig, denn ihr seht was wir, die ältere Generation, über die Jahre noch immer zulassen: Armut und Hunger; Ungerechtigkeit und Straffreiheit; Umweltzerstörung.

Uns bleiben nur noch fünf Jahre, um die Millenniums-Entwicklungsziele zu erreichen. Darum lade ich alle ein, ob Jung oder Alt, miteinander für globale Probleme globale Lösungen zu finden. Teilen Sie Ihre Pläne und Ideen mit und handeln Sie mit Kreativität und Leidenschaft. Helfen Sie uns, für Frieden und Wohlstand auf der ganzen Welt zu kämpfen.

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