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UNIS/SGSM/300
21. Oktober 2011

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon:

"Die Welt hat seit der Gründung der Vereinten Nationen vor 66 Jahren einen bemerkenswerten Fortschritt gemacht"

Erklärung zum Tag der Vereinten Nationen,
24. Oktober 2011

WIEN, 24. Oktober (UNO-Informationsdienst) - In einigen Tagen wird die Menschheit ihren sieben Milliardsten Erdenbürger begrüßen.

Manche sagen, unser Planet ist überbevölkert. Ich sage, wir sind sieben Milliarden stark.

Die Welt hat seit der Gründung der Vereinten Nationen vor 66 Jahren einen bemerkenswerten Fortschritt gemacht.

Wir leben länger. Viel mehr Kinder überleben. Immer mehr von uns leben in Frieden in rechtsstaatlichen Demokratien.

Wie wir in diesem dramatischen Jahr gesehen haben, stehen Menschen überall für ihre Rechte und Freiheiten auf.

Und trotzdem ist all dieser Fortschritt bedroht. Von der Wirtschaftskrise. Steigender Arbeitslosigkeit und Ungleichheit. Vom Klimanwandel.

Zu viele Menschen leben rund um die Welt in Angst. Zu viele Menschen glauben, dass ihre Regierungen und die Weltwirtschaft sie nicht mehr länger versorgen können.

In diesen turbulenten Zeiten gibt es nur eine Antwort: Einigkeit.

Globale Probleme brauchen globale Lösungen.

Sie zwingen alle Staaten, gemeinsam für eine Agenda für die Menschen dieser Welt zu handeln.

Der Auftrag der Vereinten Nationen lautet:

Eine bessere Welt zu schaffen.

Niemanden zurück zu lassen.

Sich für die Ärmsten und Schwächsten im Namen eines weltweiten Friedens und sozialer Gerechtigkeit einzusetzen.

An diesem besonderen Tag wollen wir klarstellen:

Die Vereinten Nationen wurden niemals zuvor so sehr gebraucht wie heute.

In unserer zunehmend vernetzten Welt können wir durch Zusammenarbeit alle etwas geben und auch erreichen.

Lasst uns vereint, sieben Milliarden stark, für ein globales Gemeinwohl eintreten.

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